Was tun gegen Corona?
Stärke dein Immunsystem!

Seit einigen Wochen hält das Corona-Virus SARS-CoV-2 große Teile der Welt und nun auch Deutschland in Atem.

Professor Marc Lipsitch, Epidemiologe an der Harvard University, hält es für wahrscheinlich, dass sich im nächsten Jahr 40-70% der Weltbevölkerung damit anstecken wird, inklusive derer die symptomlos bleiben.1
Ob und wie schnell Prognosen dieser Art eintreffen werden, weiß niemand.

Deshalb Panik zu schieben oder sich Sorgen zu machen lohnt sich nicht und ändert nichts an der Situation. Im Gegenteil: Angst und Sorgen erzeugen Stress, welcher nachweislich unser Immunsystem schwächt. Genau darauf sollten wir aber im Moment besonders gut aufpassen.

Ich möchte dich ermutigen, in Zeiten von erhöhter Infektionsgefahr proaktiv zu werden. Egal ob Grippe (Influenza), grippaler Infekt oder Covid-19 (offizieller Name der Corona-Krankheit) – es gibt einiges, was wir tun können, um einer Ansteckung vorzubeugen und nach einer Ansteckung den Verlauf der Krankheit zu mildern.

Das können wir tun, um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen:

Dazu gehört natürlich die Einhaltung von Hygieneregeln, um Infektionen vorzubeugen. 2

Was jedoch weitaus weniger beachtet und umgesetzt wird, ist die Möglichkeit, das eigene Immunsystem zu stärken. Wenn du in Kontakt mit (Corona-)Viren kommst, ist nicht von vornherein klar, ob du dich anstecken wirst und wenn ja, wie der Verlauf der Krankheit sein wird. Letztlich hängt viel davon ab, wie fit und stark dein Immunsystem ist. Wie schnell und effizient kann es auf Erreger reagieren, und wie gut gelingt es, diese Erreger unschädlich zu machen und ihre Vermehrung zu behindern? Dies gilt natürlich auch in Bezug auf die normale Grippe (Influenza), Erkältungen und grippale Infekte, die sich in dieser Jahreszeit häufen.

Im Folgenden habe ich eine Auswahl an Maßnahmen zusammengestellt, die dir helfen, dein Immunsystem anzuregen und deine Abwehrkräfte zu stärken. Dabei habe ich besonderen Wert auf einfache Durchführung, sowie auf antivirale und entzündungshemmende Eigenschaften gelegt.

So stärkst du dein Immunsystem:

1) Lebensstil:

Es gibt viele Lebensstilfaktoren, die dein Immunsystem beeinflussen und viele Gewohnheiten, die es stärken können (z.B. regelmäßige Spaziergänge an der frischen Luft, Sport und Bewegung, Wechsel-Duschen, Sauna-Gänge).

Besonders herausheben möchte ich heute zwei Faktoren, die unser Immunsystem deutlich schwächen: Schlafmangel und Stress.

Stress

Stress schwächt dein Immunsystem. Überlege deshalb, wie du in den nächsten Wochen deinen Stresslevel reduzieren kannst!

  • Was kannst du weglassen/weniger tun?
  • Was kannst du konkret tun, um Stress abzubauen und deine innere Ruhe zu fördern? Wie kannst du entspannen und was tut dir wirklich gut?

Schlafmangel

Ein sehr wichtiger und oft unterschätzter Faktor für ein gutes Immunsystem ist unser Schlaf! Achte auf ausreichend langen und qualitativ guten Schlaf. Schlafmangel schwächt die Aktivität der körpereigenen Killerzellen und erhöht Entzündungswerte im Körper. Dadurch werden wir anfälliger für Infektionen und für stärkere Symptome nach einer Infektion. Erwachsene brauchen zwischen 7-9 Stunden Schlaf pro Nacht, ältere Menschen zum Teil etwas weniger und nur ca. 1,5% der Bevölkerung mit einer Genmutation braucht deutlich weniger Schlaf.3
Wenn du die Zusammenhänge zwischen Schlaf, Immunsystem und einer potentiellen Corona-Infektion besser verstehen möchtest, empfehle ich dir dieses englischsprachige Video (Achtung: Das Video ist auf der eigentliche Vortrag beginnt erst bei Minute 2).

 

2) Ernährung und Nahrungsergänzungsmittel:

Obst und Gemüse

Versuche, in Zeiten erhöhter Ansteckungsgefahr besonders viel Obst und Gemüse zu essen.

Besonders hilfreich für ein starkes Immunsystem:

Knoblauch, Zwiebeln, Lauch, Schalotten und Schnittlauch: Die schwefelhaltigen Inhaltsstoffe der Zwiebelgewächse wirken antibakteriell und antiviral. Außerdem stärken sie das Immunsystem durch eine Aktivierung der Killerzellen.

Obst und Gemüse in gelb-orange-roter Farbe enthält viel immunstärkendes Beta-Carotin: Karotten, Süßkartoffeln, Kürbisse. gelbe bis orange Früchte: Kakis, Aprikosen, Papayas, Mangos, Nektarinen, Pfirsiche, Birnen, Sanddorn. Aber auch grünes Blattgemüse wie: Grünkohl, Chicorée, Spinat, Feldsalat, Mangold, Endivien und Rucola enthält viel Beta-Carotin.
Der sekundäre Pflanzenstoff Beta-Carotin kann im Körper zu Vitamin A umgewandelt werden. Wissenschaftler konnten nachweisen, dass Beta-Carotin das Immunsystem anregt, indem es das Wachstum von T- und B-Lymphozyten fördert, die Anzahl natürlicher Killerzellen im Blut erhöht und die Bildung der Zytokine unterstützt (Zytokine steuern die Abwehr von Krankheitserregern). Auch über ihre Funktion als Antioxidantien wirken die Carotinoide positiv auf das Immunsystem.4

Vitamin A selbst stimuliert auf verschiedene Weise das Immunsystem, ist aber auch wichtig für das Wachstum unserer Schleimhautzellen, die eine wichtige Barriere gegen verschiedene Krankheitserreger darstellen. Da Vitamin A zu den fettlöslichen Vitaminen gehört, die im Körper gespeichert werden, muss man bei Nahrungsergänzungsmitteln aufpassen, nicht zu viel davon aufzunehmen. Absolut ungefährlich ist dagegen die Aufnahme durch Obst und Gemüse in Form des Provitamins Beta-Carotin.

Ingwer

Ingwer wird schon seit Jahrhunderten als Heilmittel eingesetzt, um das Immunsystem natürlich zu stärken. Er wirkt unter anderem antibakteriell, antiviral und entzündungshemmend. Die im Ingwer enthaltenen Gingerole, Shogaole und Zingeron hemmen die Vermehrung von Viren im Körper und verringern das Risiko, dass Viren in Körperzellen eintreten können. Du kannst Ingwer beim Kochen verwenden, aus geriebener oder kleingeschnittener frischer Ingwerwurzel einen Tee zubereiten, ihn entsaften und “Ingwershots” herstellen (oder teuer kaufen) und ihn frisch oder als Pulver Smoothies und anderen Getränken beimischen.

Grüner Tee

Auch grüner Tee hilft uns, unser Immunsystem zu stärken. Er enthält ein Flavonoid namens Epigallocatechingallat (EGCG), das Bakterien bekämpft und die Vermehrung von Viren behindert.

Kurkuma

Zu den unglaublich vielfältigen gesundheitlichen Vorteilen von Kurkuma zählen auch seine antibakteriellen, antiviralen und entzündungshemmenden Eigenschaften.5 (Siehe auch Fußnote 8) Die Bioverfügbarkeit von Curcumin, dem Hauptwirkstoff der Kurkuma-Wurzel steigt sehr in Kombination mit schwarzem Pfeffer. Beim Kauf von Kurkuma-Kapseln deshalb unbedingt darauf achten, dass bereits schwarzer Pfeffer mit enthalten ist! Außerdem lohnt es sich, beim Kochen öfter Curry (mit einem hohen Anteil an Kurkuma) oder gelbe Curry-Paste zu verwenden. Weiterhin kannst du mit Kurkuma „goldene Milch“ zubereiten oder Kurkuma-Pulver zu Reis, Gemüse, Smoothies etc. zugeben. Beachte aber, dass das Pulver sowie die frische Wurzel stark färben und die Flecken aus Stoff oder auf Kunststoff sehr schlecht zu entfernen sind.

Schwarze Holunderbeeren

Sie stimulieren das Immunsystem, wirken stark antiviral, antibakteriell und entzündungshemmend. In Studien erwiesen sie sich als sehr wirksam gegen Grippe-Viren, sowohl vorbeugend als auch nach einer Ansteckung. Ob das gleichermaßen für Corona-Viren gilt, wissen wir nicht, aber es lohnt sich sicher, es zu versuchen. Hier findest du ein Rezept für immunstärkenden Holunderbeeren-Sirup, der gegen Viren und Bakterien wirkt.

Zucker reduzieren

Für viele von uns nicht einfach umzusetzen, aber hilfreich: reduziere oder vermeide Zucker und Weißmehl, wenn du bereits unter einem Infekt leidest und auf eine schnelle Heilung hinarbeitest. Warum? Glucose beeinträchtigt die Aufnahme von Vitamin C in die Granulozyten (große Untergruppe der weißen Blutkörperchen), welche für die Abwehr von Infektionen wichtig sind.

Vitamin C

Es gibt viele Untersuchungen in Bezug auf die Wirkung von Vitamin C (Ascorbinsäure) auf das Immunsystem, vor allem im Hinblick auf Erkältungskrankheiten. Regelmäßige Zufuhr von Vitamin C verhindert laut Studien keine Erkältungen. Es kann aber helfen, die Anzahl der Abwehrzellen und Antikörper im Körper zu erhöhen, sowie die Dauer und Schwere der Infektion zu mindern. Dabei gilt wohl ausnahmsweise „viel hilft viel“ – in Studien erhöhten sich positive Effekte proportional zur zugeführten Menge an Vitamin C.6

Bei normaler Ernährungslage tritt bei gesunden Menschen kein Ascorbinsäure-Mangel auf. Ist allerdings der Darm, insbesondere die Darmschleimhäute angegriffen, kann das Vitamin nicht mehr ausreichend aufgenommen werden. Weiterhin senken manche Medikamente, zum Beispiel ASS (Aspirin) sowie bestimmte Antibiotika die Vitamin C Speicher des Körpers, so dass ein erhöhter Bedarf besteht.

Bei Infekten besteht generell ein erhöhter Bedarf an Vitamin C. Wer punktuell größere Mengen an Vitamin C zuführen möchte (in Studien wurden mehrere Gramm/Tag zugeführt), sollte dies möglichst in kleineren Dosen über den Tag verteilt tun (z.B. 200mg Dosen), damit möglichst wenig davon wieder ungenutzt ausgeschieden wird.

Sehr interessant ist auch der Einsatz von hohen Gaben an Vitamin C (intravenös) in Bezug auf Corona und andere virale Erkrankungen 7 sowie zur Behandlung von Sepsis (Blutvergiftung), was letztlich oft die Todesursache bei COVID-19 Patienten ist. In China wird aktuell in Wuhan eine Studie durchgeführt, in der 140 Corona Patienten sieben Tage lang jeweils 24g (!) Vitamin C intravenös verabreicht wird. Ergebnisse stehen noch aus. 9

Vitamin D

In den Wintermonaten steht in unseren Breitengraden die Sonne zu niedrig für die körpereigene Vitamin-D Produktion. 82% der Deutschen leiden in den Wintermonaten an Vitamin-D Mangel. Vitamin D hat eine Vielzahl wichtiger Aufgaben im Körper (Es wirkt als Vitamin und Hormon auf Herz, Kreislauf, Nerven, Gehirn, Mineralstoffhaushalt und sogar auf unser Erbgut/DNA) und eine starke Wirkung auf unser Immunsystem. Es fördert die Produktion bestimmter Abwehrzellen und Abwehrstoffe und wirkt gleichzeitig entzündungshemmend. Es hilft bei der Prävention und Behandlung von viralen und bakteriellen Erkrankungen.10

Für ein starkes Immunsystem ist es empfehlenswert, deinen Vit-D3-Level im Blut testen zu lassen und entsprechend Vitamin D3 zu supplementieren. Beachte auch, dass Vitamin D manche seiner Aufgaben nur bei ausreichender Versorgung mit Vitamin K2 und Magnesium erfüllen kann. Praktisch für die Nahrungsergänzung sind Kombi-Präparate mit Vitamin D3 und Vitamin K2. Die zu ergänzende Menge hängt von vielen Faktoren ab ( Sonnenstand/Wohnort, Geschlecht, Gewicht, Stoffwechsel, Hautfarbe, Jahreszeit…). Zudem herrscht auch unter Experten Uneinigkeit bezüglich des optimalen Vitamin D Levels im Blut.

Als vernünftiger Richtwert für eine Erhaltungsdosis bei guten Blutwerden kann gelten: 40 IE (=Internationale Einheit) D3 x Körpergewicht in kg = tägliche Vitamin-D-Zufuhr in IE
Optimale Tageszeit für die Einnahme: am Morgen

Omega-3-Fettsäuren

Ausreichende Mengen an lebensnotwendigen Omega-3-Fettsäuren helfen uns, unser Immunsystem zu stärken, indem es die Funktionen von Immunzellen steigert. Außerdem wirkt es entzündungshemmend und ist wichtig für den Aufbau gesunder Schleimhäute. Gut wäre es, Lebensmittel mit Omega-3-Fettsäuren täglich in deine Ernährung zu integrieren. Alternativ oder ergänzend kannst du Fischöl- oder noch besser Krillöl-Kapseln zu dir nehmen.

Astaxanthin

Astaxanthin als Nahrungsergänzungsmittel oder Krillöl (welches natürlicherweise eine hohe Konzentration an Astaxanthin enthält) stärkt das Immunsystem und die Immunglobulinkonzentration und wirkt entzündungshemmend.

Zink

In Infektionszeiten kann es sinnvoll sein, 20-30mg Zink pro Tag vorbeugend zu nehmen. Wenn man bei den ersten Erkältungssymptomen sofort 75-90mg Zink einnimmt, kann das laut Studien die Erkältungsdauer bis zu 43% senken, allerdings nur, wenn es gleich zu Beginn der ersten Symptome genommen wird (innerhalb von 24 Stunden). 11  Neben der Erkältungsdauer kann Zink auch dazu beitragen die Schwere der Symptome zu reduzieren. Wähle am besten Zinkgluconat oder Zink in Verbindung mit Histidin für eine bessere Bioverfügbarkeit.

Cystus 052

Das Extrakt der Zistrosen-Unterart Cistus incanus hat eine antibakterielle und antivirale Wirkung und eignet sich sehr gut zur Prophylaxe und Bekämpfung von viralen Erkrankungen. Es kann als Tee, Tabletten, Spray oder Gurgellösung verwendet werden. Cistus incanus enthält viele Polyphenole. Sie legen sich wie eine Schutzhülle um die Viren herum und verhindern dadurch das Andocken der Viren an Zellen. Cistus incanus inaktiviert im Labor sogar HIV/AIDS und Ebola-Viren. 12

 

3) Ergänzende Maßnahmen:

Pflege deine Schleimhäute

Die Schleimhaut unseres Hals-Nasen-Rachenraums stellt ein optimales Abwehrsystem gegen Bakterien, Viren, Pilze und Staub dar. Sie wirkt als mechanische Barriere und verfügt über unterschiedliche Abwehrmechanismen und ein optimales Reinigungssystem. Natürlicherweise auf der Schleimhaut vorhandene gesunderhaltenden Bakterien, meist Milchsäurebakterien, verhindern das Ansiedeln von krankmachenden Keimen, wie Viren, Bakterien oder Pilze. Um ihre Schutzfunktion aufrecht zu erhalten muss die Schleimhaut jedoch eine gewisse Feuchtigkeit aufweisen, damit die vorhandene gute Bakterienflora sich flächendeckend auf der Schleimhaut ausbreiten kann.

Deswegen stellen gut gepflegte Schleimhäute eine wichtige Art der Prophylaxe dar. Dies ist besonders im Winter und auf Reisen wichtig, damit die Schleimhäute nicht durch trockene Heizungsluft oder Klimaanlagen austrocknen und verwundbar werden.

Das kannst du tun, um deine Schleimhäute feucht zu halten:

Innerlich:

  • Viel trinken.
  • Omega-3-Fettsäuren zuführen (sie werden in die Zellwände der Schleimhäute eingebaut und beeinflussen deren Funktionsfähigkeit und Elastizität)

Äußerlich:

  • Die Haut am Naseneingang pflegen, zum Beispiel mit Kokosöl, welches gleichzeitig eine schwach antivirale Wirkung hat.
  • Sprays, Spülungen oder Lutschtabletten für den Nasen- oder Rachenraum mit Feuchthaltemitteln wie Meersalz oder Schleimstoffen wie Isländisches Moos. (Abschwellende Nasensprays nie länger als eine Woche gebrauchen. Andernfalls schädigen sie das natürliche Gleichgewicht der Schleimhaut und fördern ihre Trockenheit.)
  • Zur Feuchthaltung und Pflege der Naseschleimhäute gibt es ein sehr angenehmes Nasenpflegespray zu kaufen. Gelositin  basiert auf Sesamöl und enthält ätherisches Orangen- und Zitronenöl.
  • Inhalation von Salzwasser, eventuell in Kombination mit ätherischen Ölen
  • Luftfeuchtigkeit in Räumen erhöhen: flache Schüsseln mit Wasser auf die Heizkörper stellen oder feuchte Handtücher darüber legen; Wäsche im Raum trocknen; Befeuchtung der Raumluft mit Ultraschall-Diffuser mit Zusatz von ätherischen Ölen (welche gleichzeitig das Gerät desinfizieren); Anzahl der Zimmerpflanzen erhöhen

Nutze Ätherische Öle

Wenn du bereits mit ätherischen Ölen arbeitest, kannst du sie gezielt einsetzen zur Unterstützung deines Immunsystems, zur Desinfektion von Flächen/Händen/Raumluft und zur Bekämpfung von Viren.

Du kannst sie verwenden in selbst hergestellten Desinfektionssprays, Raumsprays, im Diffuser (Ultraschallvernebler), in Roll-Ons etc. Wichtig ist jedoch, dass du dich vor der Verwendung schlau machst, worauf es beim Kauf und bei der Anwendung ätherischer Öle ankommt. (Diese Hinweise oder Rezepte hier zu nennen würde den Rahmen des Blogposts sprengen, aber du darfst mir gerne schreiben, wenn du Hilfe brauchst.)

Interessant: ätherisches Lorbeeröl (Laurus nobilis) zeigte in einer Studie eine vielversprechende hemmende Wirkung auf SARS-CoV, von daher könnte es vielleicht auch in Bezug auf SARS-CoV-2 sehr nützlich sein.13

Folgende ätherische Öle haben eine antivirale Wirkung:

  • Balsamtanne [Abies balsamea]
  • Cade, Juniperus oxycedrus ssp. oxycedrus
  • Cajeput [Melaleuca cajuputi, Melaleuca leucadendra var. cajuputi]
  • Cassiazimtöl [Cinnamomum aromaticum]
  • Citronella [Cymbopogon nardus]
  • Eukalyptus [Eucalyptus globulus]
  • Karottensamenöl [Daucus carota]
  • Lorbeer [Laurus nobilis]
  • Melisse [Melissa officinalis]
  • Niaouli [Melaleuca viridiflora]
  • Pistazie [Pistacia palaestina]
  • Ravintsara [Cinnamomum camphora Ct. Cineol]
  • Riesentanne [Abies grandis]
  • Rosmarin [Rosmarinus officinalis]
  • Salbei [Salvia officinalis]
  • Teebaumöl [Melaleuca alternifolia]
  • Thuja [Thuja orientalis]
  • Weißtanne/Silbertanne [Abies alba]
  • Zitronenteebaum [Leptospermum citratum]
  • Zitroneneukalyptus [Eucalyptus citriodora]
  • Zimtblätteröl [Cinnamomum zeylanicum]
  • Zimtrindenöl [Cinnamomum zeylanicum]
  • Zypresse [Cupressus sempervirens ssp. pyramidalis]

Noch ein letzter Tipp: wenn du Desinfektionsmittel ohne ätherische Öle selbst mischen möchtest, findest du hier zwei Rezepte der WHO.

Nun habe ich dir viel Ideen gegeben, wie du deinen Körper stärken kannst, um besser mit der Herausforderung durch Krankheitserreger umzugehen.

Jetzt liegt es an dir! Mach was draus!

Bleib gelassen aber umsichtig im Umgang mit den aktuellen Herausforderungen.

Und werde aktiv: Überlege heute, was du in der nächsten Zeit proaktiv für dich und dein Immunsystem tun kannst, und plane konkret, welche Schritte du in den nächsten 72 Stunden umsetzen wirst! (Warum 72 Stunden? Weil danach die Chance, dass du deine Vorsätze überhaupt noch umsetzt, unter 1% sinkt!)

Schreib mir gerne in den Kommentaren, welche Maßnahmen du umsetzen wirst und was du sonst noch zur Stärkung deines Immunsystems tust!

 

Quellen/Fußnoten:

1 https://www.worldometers.info/coronavirus/coronavirus-expert-opinions/

2Hygieneregeln:

  • bewusst mehrmals am Tag die Hände waschen (20 Sekunden lang = 2x „Happy Birthday“ dabei singen), speziell nach Berührung von öffentlichen Türklinken, Griffen etc.
  • Hände desinfizieren, wenn Wasser und Seife gerade nicht greifbar sind
  • sich nicht mit ungewaschenen Händen ins Gesicht fassen
  • Sicherheitsabstand von mindestens einem Meter zu Personen mit Erkältungssymptomen einhalten
  • Händeschütteln und Umarmungen vermeiden
  • Husten- und Niesetikette: sich beim Husten oder Niesen abwenden, wenn möglich in die Ellenbeuge husten/niesen

3Hier findest du Tipps, um deinen Schlaf zu fördern:

https://lebeheute.de/9-tipps-fuer-guten-schlaf/

https://lebeheute.de/besser-schlafen-ohne-blaues-licht/

Solltest du tiefergehende Unterstützung brauchen, um Schlafprobleme zu beheben, kannst du dich gerne zur Beratung an mich wenden. (Susanne@lebeheute.de)

4 https://www.ugb.de/allergien-immunsystem/bioaktive-substanzen-power-fuer-die-abwehr/

5 https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17211725;

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17569205

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4253453/

6 https://www.mdpi.com/2072-6643/9/4/339

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23440782

7 https://www.docgiff.com/article/people-are-dying-needlessly-of-coronavirus/

8 https://www.vitalstoffmedizin.com/sepsis-vitamin-c-b1-hydrocortison.html/

Bei einer Sepsis kommt es aufgrund einer Infektion zu einer Überreaktion des Immunsystems mit kaum zu unterbindenden Entzündungsreaktionen, die zu Multiorganversagen bis hin zum Tod führen kann.  Jährlich sterben in Deutschland 60.000 Menschen an einer Sepsis.
Es gibt in Bezug auf Sepsis sehr positive klinische Erfahrungen und Studien zur Verwendung von natürlichen Mitteln, die entzündungshemmend und regulierend auf das Immunsystem wirken. Dazu gehören unter anderem hohe Dosen an Vitamin C und auch Curcumin (Hauptwirkstoff in Kurkuma).

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4253453/

9 https://clinicaltrials.gov/ct2/show/NCT04264533

10 https://www.vitamind.net/wirkung/

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26653112

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3166406/

11 https://www.cochranelibrary.com/cdsr/doi/10.1002/14651858.CD001364.pub3/abstract 

12 https://www.helmholtz-muenchen.de/aktuelles/uebersicht/pressemitteilungnews/article/32074/index.html

13 https://onlinelibrary.wiley.com/doi/abs/10.1002/cbdv.200890045